Spielgruppe
Okt
wir freuen uns sehr, euch auf diesem Weg von dem Geschehen des letzten Jahres berichten zu dürfen. Vielen Dank für euer Interesse, eure Verbundneheit an der Mühlradgemeinscahft und viel Vergnügen beim stöbern in diesem Brief!
Eure Mühlrädler
Nach fast 40 Jahren gab es einige Veränderungen im Mühlrad. Veränderung bedeutet immer Loslassen - Loslassen von Gewohnheiten, Loslassen von Liebgewonnenem, Loslassen von Menschen. Veränderung bedeutet aber auch etwas Neues fängt an! Neue Struktren, neue Gewohnheiten, neue Menschen. Wir haben uns auf den Weg der Veränderung gemacht und sind gespannt auf Gottes weiteren Weg mit dem Mühlrad. Ihr dürft gespannt sein, was sich alles verändert hat oder noch verändern wird... Wir sind wie die Schaufeln unseres schönen Mühlrades - die Achse und das Zentrum ist Jesus. So gebraucht Jesus uns als Mühlrad, damit lebendiges Wasser fließen kann - durch uns zu anderen Menschen.
Auch wir sind, wie viele andere Gemeinschaften, mitten im Generationswechsel. Über 30 Jahre haben die Mitglieder „Kernkreis“ als Lebens- und Arbeitsgemeinschaft die Arbeit der Mühlradgemeinschaft getragen und gestaltet. Der Verein war der rechtliche Rahmen und Spiegel für diese Arbeit. Doch die Mühlradgemeinschaft ist immer mehr gewachsen durch Menschen, die sich einbringen möchten und unsere Vision teilen, jedoch nicht diese intensive Form des Kernkreises für sich sehen können. Ebenso wollten auch einige Mitglieder des Kernkreises diese Form nicht mehr.
Deshalb haben wir uns auf den Weg gemacht und Gott gefragt, wie Mühlradgemeinschaft in Zukunft gestaltet werden soll. Auf den Weg neue Strukturen und ein neues Miteinander zu schaffen, das mehr zu unserer aktuellen Situation passen. Diese nicht immer einfache Wegstrecke sind wir letztes Jahr gegangen und haben nun eine neue Lösung:
Den bisherigen Kernkreis gibt es nicht mehr. Wir gestalten unsere Arbeit, Menschen zum Leben und Glauben zu ermutigen, nun in kleinen Teams und Gruppen. Wir nutzen die Struktur des Mühlrad Vereins als Zugehörigkeit zur Gemeinschaft. Alle Mitglieder stehen hinter der Vision, jeder bringt sich da ein wo er möchte und kann, sei es Gebet, Spenden oder aktive Mitarbeit.
Zwei bis dreimal im Jahr treffen wir uns in Form von Gemeinschaftstreffen. Mietgliederversammlungen gibt es wie gewohnt weiterhin.
Der Vorstand des Vereins wurde erweitert um Beisitzende, die sich immer für ein Jahr gmeinsam auf den Weg machen und die Mühlrad Gemeinschaft leiten. Wichtiger Bestandteil neben den konkreten Themen ist das Fragen und Suchen, was Gott für die Mühlradgemeinschaft möchte. Im Rahmen dieser Veränderung mussten wir unsere Vereinssatzung von 1987 in manchen Bereichen anpassen - das Wichtigste bleibt jedoch, Jesus als unser Herr und Mittelpunkt vom Mühlrad Christliche Gemeinschaft e. V. und die Vision Menschen zum Leben und zum Glauben an Jesus zu ermutigen und zu begleiten.
Mitglieder
Wir haben vier langjährige Mitglieder aus unserem Verein verabschiedet. Wir sind unheimlich dankbar über ihr Engagement und Begleitung über so viele Jahre hinweg! Und wir freuen uns, dass sie weiter unsere Freunde bleiben und im Glauben mit uns verbunden sind. Wir durften zehn neue Mitglieder in unserer Mitte begrüßen! Menschen, die unsere Vision teilen uns sich im Mühlrad einbringen, um Gottes Reich zu gestalten.
Vor einem Jahr angefangen:
Come, bring, share… – ein „erlebt“-und-„erzähl“-Abend
Einfach kommen und etwas mitbringen: Snacks für‘s Büfett, Freunde und Bekannte, Gedanken und Impulse- und dies alles mit anderen Besuchern teilen. Das war die Idee. Miteinander essen, sich freuen an den musikalischen Beiträgen und vor allen Dingen hören und erfahren, was der Gast des Abends aus seinem Leben berichtet.
Welche Erfahrungen haben wir gemacht an den zurückliegenden sechs Abenden?
Einige Frauen und Männer haben bisher Platz genommen auf dem Barhocker, bereit zu einem Interview. Ganz offen haben sie erzählt, sich geöffnet, mitgeteilt, Fragen beantwortet: über ihre Familie, über den Stress am Arbeitsplatz, über Gottes Führung und Weichenstellung an entscheidenden Punkten ihres Lebens. Obwohl die Themen oft ernst waren, wurde auch viel gelacht.
Wir sehen, dass durch die Erzählungen, wie Gott im Leben Einzelner gewirkt hat, die Besucher ermutigt werden. Man kann sich wiederfinden in einzelnen beschriebenen Situationen, bekommt neue Hoffnung durch die Erfahrungen anderer. Was haben Menschen erlebt, und welche Rolle hat der christliche Glaube dabei gespielt? Ist Glaube alltagstauglich? Und vielleicht stellt sich Einzelnen die Frage neu: Wäre das auch etwas für mich, dieser Weg mit Jesus?
Dass das neue Format ankommt, hat sich gezeigt an den vielen Besuchern, die jedes Mal das Foyer der Mühle gefüllt haben. Gäste aus den umliegenden Orten, aus den verschiedensten Gemeinden und darüber hinaus.
Wolfgang Geiger
Kunsttherapieseminar „Christus in mir“
Im November 2025 fand ein besonderes Seminar mit der Kunsttherapeutin Anke Hermet in der Mühle statt. Es war eine Art Reise nach innen- kreativ, geistlich und zutiefst persönlich. Mit Filzwolle und anderen Materialien wie Draht, Perlen, Naturmaterialien u.v.m. entstanden ausdrucksstarke Objekte, die am Ende durch Licht zum Leuchten gebracht wurden.
Das Seminar hatte künstlerisches Gestalten mit geistlichen Inputs und Selbstreflexion sowie Austausch in einem 3-gegliederten Ablauf verbunden.
Was macht mich aus? – mein Wesen und Sein
Wer ist Christus für mich? – Sein Wesen und sein Auftrag
Was bedeutet Christus in mir für mich? – meine Erfahrungen und Prägungen verbunden mit Christus
Im Austausch hatten wir eine respektvolle Zeit des Zuhörens und auch des Spiegelns erlebt. Die unterschiedlichen Gedanken und Erfahrungen der Teilnehmer bereicherten einander und das kreative Tun bei aller Unterschiedlichkeit hat uns an diesem Tag verbunden.
Das Licht spielte eine zentrale Rolle. Ein Symbol für das „Christuslicht in mir“. Zum Abschluss präsentierte jeder sein Werk und teilte seine Erkenntnisse mit. Dabei wurde spürbar, wie mit Material ein persönliches „Glaubensbekenntnis“ gewachsen war.
Traudel Strauß
Mitarbeiterinnen
Unser Gebet für eine Mitarbeiterin wurde erhört! Yvonne ist seit dem Spätsommer mit 50% bei uns angestellt, sie engagiert sich im Bereich Hauswirtschaft und Betreuung der Menschen, die bei uns Leben oder zu Besuch kommen (Tagesstruktur). Wir freuen uns sehr, dass Yvonne sich von Potsdam auf den Weg zu uns nach Eselsburg gemacht hat und unsere Arbeit so bereichert. Unterstützt wird sie nach wie vor von Judith mit einer kleinen Teilzeitstelle.
Seit Yvonne bei uns ist, können wir wieder verstärkt Tagesstruktur anbieten und Menschen zur Auszeit oder als Notaufnahme aufnehmen und betreuen. So haben wir die vergangenen Monate einige Menschen aufgenommen, die in Notsituationen waren und konnten ihnen Platz zum Durchatmen bieten und gemeinsam schauen, wie es weitergeht. Wir erleben in der Tagesstruktur viele Begegnungen mit Menschen, die eine Sehnsucht nach Jesus haben. Wir lesen beim Start in den Tag gemeinsam in der Bibel und beantworten Fragen über den Glauben. Was für ein Geschenk, dass wir so Menschen, die Jesus noch nicht oder nur wenig kennen, von ihm erzählen können.
Lebenshaus
In unserem schönen Lebenshaus sind energetische Sanierungen notwendig um die Energiekosten zu senken. Wir haben entschieden die obere Geschossdecke zu dämmen um durch diese relativ einfach Maßnahme ca. 20% Energie einzusparen. In Eigenleistung mit vielen fleißigen Händen haben wir das im Sommer durchgeführt. Dabei sind Kosten in Höhe von ca. 7.500€ entstanden. Wir freuen uns über Spenden für dieses Projekt!
In unserer Frauen WG im Lebenshaus sind Zimmer frei! Das Lebenshaus bietet Heimat für Frauen, die gerne in Gemeinschaft leben möchten. Wöchentlich treffen wir uns mit den Frauen beim WG-Abend, Gemeinschaft, Organisatorisches, Nachdenken über Gott und die Welt, persönlicher Austausch steht auf dem Programm.