
Gottes Willen zu tun, gelingt uns nicht ohne Übung. Immer wieder sind wir angefochten und brauchen die Hilfe derer, die mit uns auf dem Weg sind. Wir brauchen Ermutigung, Ermahnung und Korrektur. Wir brauchen einen Raum, in dem wir lernen können, unser Leben für die Anliegen Gottes einzusetzen. Und wir brauchen Hilfe unsere Gaben zu entdecken, und die Gelegenheit, sie Gott verfügbar zu machen. Dies alles wollen wir im "Miteinander leben" im Mühlrad üben.
Unser Leben soll so normal wie möglich sein. Aber was ist ein normales Leben in der Nachfolge? Es ist die ganze Herausforderung Gottes an unsere Existenz, die Gott einem jeden von uns gegeben hat.
Der Tag beginnt mit einer persönlichen, stillen Zeit. Um 7.00 Uhr frühstücken wir, um anschließend von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr zu singen, zu beten und die Bibel miteinander zu studieren. Danach geht jeder an seine Arbeit (die Mitlebenden helfen in der Hauswirtschaft oder bei Arbeiten rund um das Gebäude). Um 11.00 Uhr kommen wir für ein kurzes Fürbittegebet zusammen. Anschließend arbeiten wir bis zum Mittagessen um 12.30 Uhr. Um 13.30 Uhr geht es mit der Arbeit weiter, die um 17.00 Uhr mit einer Reflektion über den Arbeitstag endet.
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Als Jesus seine Jünger rief, hat er ihnen zugemutet, neue Wege zu gehen und das Alte zu verlassen. Nicht nur materiell, es waren auch neue Denkstrukturen, auf die sich die Jünger eingelassen haben. Sicherheiten haben sie verlassen, um ganz für Gott verfügbar zu sein. Sie mußten manches entbehren, um die eine ”Perle” zu finden. Das sind Gedanken, die uns im "Miteinander leben" im Mühlrad beschäftigen. Hier wollen wir uns herausfordern lassen. Zuerst in der Liebe zu Gott, dann in der Selbstannahme und dann in der Liebe zum Nächsten. Wie sieht es praktisch aus?

Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an:
Elmar@muehlrad.de
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